Stimmungsbild

Hohwacht

16.07.2014

Auf die gute Thermik mussten wir eine Weile warten. Am frühen Nachmittag gab es gelegentliche Ablösungen ohne Dauer. Beat Gisin machte mal einen Versuch und musste kapitulieren. Konnte aber bequem in einem Auto wieder hoch fahren. Mein Versuch hob mich über den Startplatz und in dieser Phase hatte ich meinen “Privatfotografen” (siehe Bilder). Zufällig natürlich. Aber der Gradient ist halt fotogen! Nach etwa zehn Minuten musste ich top landen weil es abstellte und so konnte ich mir ein erneuter Aufstieg ersparen. Was für mich sowieso immer mühsamer wird. Chapeau vor den Ausdauernden die jeweils den ganzen Weg von Louel unter die Füsse nehmen.

 

Etwas später ging dann die Post ab, wobei ein paar Piloten auf Startplatzhöhe mühsam “herumkratzen” mussten. Ab 1100 Metern ging es dann gratis bis ans Höhenlimit von 1750 Meter. Denn Tango 1 – 3 war, fast wie immer, aktiv! Beat (Gisin) querte Richtung Matzendorf, mit erheblichem Sinken. Erreichte dann aber trotzdem Grenchen. Gratuliere. Fritz startete später auf der Wasserfallen und scherte sich einen Teufel um Tango 1 – 3!!!! Keine Angst Fritz, nicht bös gemeint. Du hast, richtigerweise, die tolle Möglichkeit ausgenutzt. Mit einem Gradient geht das halt. Werni wollte nach mühsamem herumballönlen auf dem Hogge landen und es spülte ihn, einfach so, wieder auf über 1700 Meter hoch. Macht doch Spass, oder? Helmi versuchte aus einer Megahöhe Richtung Bubendorf weiter zu kommen. Gegen den Wind wird das halt etwas schwieriger und so musste er zu einem Bier den Hogge anvisieren. Machte aber aus Sicherheitsgründen eine “Zwischenlandung” in Louel !!!! Schön blöd, wenn man so einen grossen Durst hat!

Ich erreicht über Mümliswil das Höhenlimit und steuerte dann die Ulmethöhe an. Da stand mein Auto. Weitere Piloten karrte ich dann noch einmal auf die Ulmet und so konnte auch Helmi seinen geliebtern BMW wieder zurück fahren.

Ich habe während der ganzen Steig- und Gleitfasen kein einziges Flugzeug gesehen oder gehört. Ein wenig kam ich mir schon verarscht vor!

 

Zur späten Abendstunde, ich war bereits auf der Heimfahrt, war dann der Himmel über der Hohwacht wieder voller Schirme. Es ging also doch noch und es waren subtile Steuerkünste und ein feines Fluggefühl nötig um diese Abendthermik optimal zu nutzen.

Ein schöner Flugtag mit vielen Piloten, Pilotinnen, sorry. Ich weiss nicht wer alles noch da war und so entschuldigt mich für die Unerwähnten.

 

Bilder von Alf Schranz aus Münsingen und Werni Kiefer.

Bericht, Dinu

 

Galerie


loading...